Was passiert mit einem Menschen, wenn sein Körper stirbt? Für mich ist die Antwort darauf inzwischen klar: Der Mensch hört nicht auf zu existieren. Unser physischer Körper gehört zu dieser Welt. Aber das, was einen Menschen im Innersten ausmacht – sein Bewusstsein, seine Persönlichkeit, seine Liebe und sein Wesen – endet nicht einfach mit dem Tod des Körpers.
Dafür gibt es inzwischen eine Vielzahl von Erfahrungen und Indizien, die Menschen über Jahrhunderte und über Kulturen hinweg gesammelt haben: Nahtoderfahrungen, Sterbebettphänomene, mediale Wahrnehmungen, Erfahrungen mit Verstorbenen und viele persönliche Erlebnisse, die sich nicht einfach auf einen einzelnen Bereich reduzieren lassen.
Ein Jenseitskontakt ist für mich eine Möglichkeit, diese Verbindung zwischen unserer Welt und der geistigen Welt bewusst wahrzunehmen.
Was bedeutet Jenseitskontakt?
Ein beweisführender Jenseitskontakt ist eine mediale Verbindung zu einem verstorbenen Menschen. Ein Medium nimmt dabei Wahrnehmungen aus der geistigen Welt auf und gibt sie an den Menschen weiter, der den Kontakt sucht.
Das können ganz unterschiedliche Wahrnehmungen sein: Bilder, Gefühle, Gedanken, Körperempfindungen, Worte oder konkrete Informationen. Manchmal entsteht auch einfach ein sehr klares inneres Wissen.
Was passiert bei einem Jenseitskontakt?
Bei einem Jenseitskontakt geht es zunächst darum, ruhig zu werden und die Wahrnehmung zu öffnen. Ich versuche nicht, mir vorher auszudenken, wer sich zeigen könnte oder welche Informationen derjenige wohl haben wird. Ich nehme wahr, was kommt.
Vielleicht ist es ein Bild. Vielleicht eine bestimmte Art, wie sich jemand anfühlt. Vielleicht ein Satz, eine Bewegung, ein Gegenstand oder eine Erinnerung. Manchmal sind es auch ganz alltägliche Dinge. Ein bestimmter Beruf. Eine Eigenart. Ein Kleidungsstück. Ein gemeinsames Erlebnis.
Etwas, das zunächst völlig nebensächlich erscheint und für den Menschen, der mir gegenübersitzt, plötzlich eine große Bedeutung bekommt. Genau diese kleinen persönlichen Details sind für mich ein wesentlicher Teil eines Jenseitskontakts.
Denn die geistige Welt besteht nicht aus abstrakten Lichtwesen. Dort sind Menschen in Körpern. Diese sind nur eben feiner als unsere materiellen hier.
Menschen mit ihrer eigenen Persönlichkeit, ihren Eigenheiten, ihrem Humor, ihrer Geschichte und ihrer Liebe. Und dadurch meistens leicht erkennbar.
Woran erkennt man einen Jenseitskontakt?
Ein Jenseitskontakt kann sich sehr unterschiedlich zeigen. Manchmal kommen sehr konkrete Informationen, die das Gegenüber nicht erwartet hat. Manchmal ist es die Persönlichkeit des Verstorbenen, die sich bemerkbar macht. Und manchmal ist es ein Detail, das zunächst völlig unscheinbar wirkt und erst im Zusammenhang seine Bedeutung bekommt.
Für mich ist dabei wichtig, dass ich nichts erzwingen möchte. Ich möchte nicht aus einer Wahrnehmung möglichst schnell eine passende Geschichte machen. Wenn ich beispielsweise ein Bild bekomme, teile ich das Bild mit. Wenn ich ein Gefühl wahrnehme, beschreibe ich das Gefühl. Und wenn ich etwas nicht verstehe, darf auch das so sein.
Mediale Arbeit bedeutet für mich nicht, alles wissen zu müssen. Sie bedeutet, aufmerksam wahrzunehmen.
Kann man mit jedem Verstorbenen Kontakt aufnehmen?
Ein Jenseitskontakt lässt sich nicht immer wie ein Telefonat planen. Man kann einen Kontakt suchen. Man kann sich für die geistige Welt öffnen. Aber man kann nicht bestimmen, wie eine solche Begegnung aussieht. Deshalb würde ich auch niemals versprechen, dass sich bei einem Jenseitskontakt garantiert eine ganz bestimmte Person zeigt.
Das bedeutet für mich allerdings nicht, dass diese Person nicht da ist. Vielleicht ist es eher wie bei einem Radio: Nur weil wir einen Sender gerade nicht empfangen, bedeutet das nicht, dass er nicht sendet.
Manchmal entsteht ein Kontakt sehr klar und unmittelbar. Manchmal braucht es Zeit.
Können Verstorbene uns wahrnehmen?
Ja. Wenn Bewusstsein mit dem Tod des Körpers nicht aufhört, dann endet auch die Verbindung zwischen Menschen nicht einfach. Liebe, Individualität und Erinnerungen sind nicht an den Körper gebunden.
Vielleicht kennen viele Menschen dieses Gefühl ohnehin: Ein verstorbener Mensch ist körperlich nicht mehr da – und trotzdem kann sich seine Nähe manchmal erstaunlich real anfühlen.
Ein Lied. Ein Geruch. Ein Traum. Ein bestimmter Ort. Oder einfach ein Moment, in dem plötzlich dieses Gefühl da ist:
Du bist noch da.
Für mich sind solche Erfahrungen nicht bloß Erinnerungen an etwas Vergangenes. Sie können wirklich sein.
Ist ein Jenseitskontakt ein Beweis für das Leben nach dem Tod?
Ein einzelner Jenseitskontakt ist kein wissenschaftlicher Beweis im klassischen Sinne. Aber ich halte es für einen Fehler, die Frage nach dem Weiterleben ausschließlich danach zu beurteilen, ob wir dafür einen einzelnen, im Labor wiederholbaren Beweis vorlegen können. Die Menschheit hat über sehr lange Zeit eine große Fülle von Erfahrungen gesammelt, die in diese Richtung weisen.
Dazu gehören unter anderem Nahtoderfahrungen, Erfahrungen von Menschen während des Sterbens, spontane Erlebnisse mit Verstorbenen und die Arbeit von Medien. Für mich ergibt sich daraus ein Gesamtbild.
Und dieses Gesamtbild ist für mich inzwischen deutlich genug: Der Tod ist nicht das Ende des Menschen.
Warum kann ein Jenseitskontakt trösten?
Wenn ein Mensch stirbt, fehlt uns zunächst vor allem seine körperliche Gegenwart. Wir können ihn nicht mehr umarmen. Nicht mehr anrufen. Nicht mehr gemeinsam essen. Nicht mehr hören, wie er lacht. Wir fühlen uns ggf. alleine. Das kann unglaublich schmerzhaft sein.
Ein Jenseitskontakt kann daran nichts ändern. Aber vielleicht kann er etwas anderes verändern: Unser Verständnis davon, was verloren gegangen ist. Denn wenn der Mensch nicht aufgehört hat zu existieren, dann ist die Beziehung nicht einfach vorbei. Sie hat sich verändert. Das ist ein großer Unterschied.
Trauer darf trotzdem da sein. Natürlich. Wir vermissen die körperliche Nähe. Wir vermissen gemeinsame Erlebnisse. Wir vermissen den Menschen in unserem Alltag. Aber vielleicht darf neben dieser Trauer irgendwann auch etwas anderes entstehen:
die Erfahrung, dass Liebe den Tod überlebt.
Was kann ein Verstorbener in einem Jenseitskontakt mitteilen?
Die Botschaften sind so unterschiedlich wie die Menschen selbst. Manchmal geht es um Liebe. Manchmal um Vergebung. Manchmal um etwas, das zu Lebzeiten nicht mehr ausgesprochen werden konnte. Manchmal kommt eine Erinnerung zurück, die lange vergessen schien. Und manchmal scheint der Verstorbene einfach sagen zu wollen:
Mir geht es gut. Du darfst weiterleben.
Gerade dieser letzte Punkt ist für viele Menschen wichtig. Denn manchmal halten wir unbewusst an der Vorstellung fest, dass wir den Verstorbenen durch unsere Trauer weiter bei uns halten müssen. Vielleicht ist das gar nicht notwendig. Vielleicht dürfen wir lachen. Vielleicht dürfen wir wieder glücklich sein. Vielleicht dürfen wir unser eigenes Leben weiterleben. Und vielleicht freut sich die geistige Welt genau darüber.
Jenseitskontakte & mediale Begleitung
Wenn du dir Begleitung auf deinem eigenen Weg oder Kontakt mit einem Jenseitigen wünschst, melde dich gerne bei mir. Ich unterstütze Menschen dabei, wieder in Verbindung mit sich selbst und Jenseitigen zu kommen und ihren eigenen inneren Weg klarer zu sehen.
Wie seriös ist ein Jenseitskontakt?
Ein Jenseitskontakt sollte meiner Meinung nach immer mit Respekt und Verantwortungsbewusstsein durchgeführt werden. Ein Medium sollte keine Angst erzeugen und keine Abhängigkeit schaffen. Niemand sollte dir erzählen, dass du unbedingt weitere Sitzungen brauchst, weil dein Verstorbener sonst nicht zur Ruhe kommt. Niemand sollte dir Angst machen, dass etwas Schlimmes passiert, wenn du eine bestimmte spirituelle Handlung nicht ausführst. Und niemand sollte dir das Gefühl geben, ohne dieses Medium keinen Zugang zu deinen Verstorbenen zu haben.
Ein Jenseitskontakt sollte dich nicht kleiner machen. Er sollte dich wieder stärker mit deinem eigenen Leben verbinden.
Auch deshalb verspreche ich nicht, dass bei jedem Kontakt genau das geschieht, was sich ein Mensch vielleicht wünscht. Ich gehe offen in die Begegnung. Und ich vertraue darauf, dass die geistige Welt ihren eigenen Weg kennt.
Was ist ein Jenseitskontakt für mich?
Für mich ist ein Jenseitskontakt keine Show. Es geht nicht darum, möglichst spektakuläre Informationen zu liefern. Und es geht auch nicht darum, jemanden davon zu überzeugen, dass ich besondere Fähigkeiten habe.
Mich interessiert etwas viel Einfacheres:
Kann ein Mensch erfahren, dass die Verbindung zu einem geliebten Menschen nicht mit dessen Tod aufgehört hat?
Das ist für mich der Kern meiner medialen Arbeit. Wir leben in einer Welt, in der wir vor allem dem vertrauen, was wir sehen, messen und anfassen können. Und gleichzeitig erleben wir ständig Dinge, die sich nicht so einfach anfassen lassen. Liebe. Bewusstsein. Intuition. Verbundenheit. Träume. Und vielleicht eben auch die geistige Welt.
Ich glaube nicht, dass wir uns dafür von unserem Verstand verabschieden müssen. Vielleicht dürfen wir ihn einfach um etwas erweitern. Um die Bereitschaft, auch das ernst zu nehmen, was wir noch nicht vollständig erklären können.
Ein Jenseitskontakt ist eine Begegnung – nicht eine Rückkehr
Der Mensch, der gestorben ist, kommt nicht zurück in sein altes Leben. Wir bekommen unseren gemeinsamen Alltag nicht zurück. Aber vielleicht bekommen wir etwas anderes:
eine neue Form von Verbindung.
Eine Verbindung, die nicht mehr über den Körper funktioniert, sondern über Wahrnehmung, Bewusstsein und Liebe. Und vielleicht ist genau das eine der großen Erfahrungen, die der Tod uns schenken kann:
Dass Liebe nicht dort endet, wo der Körper endet.
Wenn du selbst einen Jenseitskontakt erleben möchtest, begleite ich dich gerne dabei. Ich kann dir nicht versprechen, wie die Begegnung aussehen wird oder wer sich zeigen wird. Aber ich kann dir einen offenen und geschützten Raum geben, in dem wir schauen, was sich zeigt. Und vielleicht entsteht daraus ein Moment, den du lange in dir trägst. Nicht weil der Tod dadurch ungeschehen wird. Sondern weil du vielleicht erfährst:
Die Verbindung ist noch da.
Bildquelle: Pixabay, Ersteller: Twighlightzone