Es gibt Momente im Leben, in denen man merkt, dass etwas nicht mehr in das bisherige Weltbild passt.
Genau so geht es mir seit einigen Wochen.
Ich beschäftige mich schon lange mit der Frage, ob das Leben mit dem Tod wirklich endet. Vieles davon habe ich zunächst mit mir selbst ausgemacht. Erst mit meinem Podcast habe ich begonnen, meinen Weg öffentlich zu dokumentieren – nicht, weil ich Antworten hätte, sondern weil ich selbst auf der Suche bin.
In den vergangenen Wochen ist etwas passiert, das mich tief bewegt hat.
Der Wunsch, klarer zu werden
Die ersten Jenseitskontakte, die ich erlebt habe, betrafen Menschen, die ich oder mein Umfeld kannten. Deshalb blieb immer die Frage: Nehme ich tatsächlich etwas wahr oder greife ich unbewusst auf Erinnerungen zurück?
Diese Unsicherheit wollte ich ernst nehmen.
Deshalb habe ich in einer Facebook-Gruppe Menschen gesucht, die ich überhaupt nicht kenne. Sie sollten mir vor unserem Termin nichts über die verstorbene Person erzählen. Kein Name, keine Geschichte, keine Hinweise. Ich wollte sehen, ob das, was ich wahrnehme, später bestätigt werden kann.
Für mich war das ein wichtiger Schritt.
Die Begegnung mit einer jungen Frau
Alle Begegnungen waren sehr berührend. Eine war mir beim Schreiben dieses Beitrags besonders in Erinnerung.
Zu Beginn schloss ich die Augen, um mich nicht von Mimik oder Gestik beeinflussen zu lassen. Vor meinem inneren Auge erschien eine junge Frau mit lockigen Haaren, Sommersprossen, einem Kleid und einer fröhlichen, lebenslustigen Ausstrahlung. Später zeigte sie mir das Tanzen.
Als ich die Teilnehmerin fragte, ob sie jemanden damit in Verbindung bringen könne, kam zunächst nur ein klares Nein.
In diesem Moment war ich ziemlich verunsichert.
Ich fragte weiter und bekam den Impuls, nach ihrer Ahnenlinie zu fragen. Im Laufe unseres Gesprächs wurde deutlich, dass die Verstorbene ihre Oma war – der Frau, bei der die Teilnehmerin aufgewachsen war. Aber in jung. Denn bei Jenseitigen nehme ich häufig wahr, dass sie sich wieder verjüngen.
Plötzlich passte fast alles zusammen.
Die Locken, das Kleid, die Ausstrahlung, die Lebensfreude, das Tanzen.
Nur ein kleines Detail blieb offen. Die Sommersprossen. Alles andere konnte sie bestätigen.
Solche Erfahrungen geben mir Vertrauen.
Wenn Glaubenssätze dazugehören
Ich merke immer wieder, wie groß der Wunsch ist, nichts hineinzuinterpretieren.
Deshalb versuche ich heute, das Erste auszusprechen, was ich wahrnehme – ohne es sofort mit meinem Verstand zu bewerten. Denn sobald ich beginne zu analysieren, wird alles unschärfer. Ich bringe dann mich und meine Glaubenssätze mit hinein.
Das ist für mich ein wichtiger Lernschritt.
Es wird beweiskräftig
Mir geht es nicht darum, jemanden von meiner Sicht zu überzeugen. Ich weiß, dass solche Erfahrungen Fragen aufwerfen. Vielleicht sogar Widerstand.
Für mich sind sie deshalb keine endgültigen Beweise, sondern erstmal Indizien. Viele einzelne Erlebnisse, die zusammengenommen ein Bild entstehen lassen, das ich selbst vor einigen Jahren kaum für möglich gehalten hätte.
Genau deshalb dokumentiere ich diesen Weg so offen.
Die Menschen hinter den Kontakten
Was mich besonders berührt, ist etwas anderes. Die Verstorbenen wirken auf mich nicht fremd oder entrückt. Sie wirken erstaunlich menschlich.
Sie zeigen Humor, Freude, Mitgefühl, manchmal auch ihre Verletzlichkeit. Manche möchten einfach noch etwas sagen. Andere scheinen ihren Angehörigen zeigen zu wollen, dass sie noch da sind.
Das verändert auch meinen Blick auf den Tod.
Das Leben endet nicht einfach. Es verändert sich. Genauso wie hier und überall wo wir leben werden. Und: es sind Begegnungen, wie wir sie hier auch haben.
Ein Geistführer aus Italien
Eine eindrückliche Begegnungen bestätigt das: Ein Termin morgens um 9 Uhr, den ich fast verpasst hätte, da ich nach dem Frühstück in den Garten wollte – ein großer, jenseitiger Mann hatte mich quasi an meinen Schreibtisch „geschickt“, wo ich erst gesehen habe, dass der Termin nicht abends, sondern in einer Stunde war.
Das sind Geschichten, die alltäglich sind. Alltäglich in meinem Leben.
Auch ich verändere mich
Mindestens genauso wichtig wie die Begegnungen selbst ist das, was sie mit mir machen. Ich merke, dass ich ruhiger werde.
Dass ich mich mehr traue, über diese Erfahrungen zu sprechen. Das fällt mir immer noch nicht leicht. Es ist kein Thema, über das man im Alltag selbstverständlich spricht. Aber ich spüre, dass ich Schritt für Schritt authentischer werde.
Vielleicht ist genau das die eigentliche Veränderung. Nicht nur die Frage, ob Jenseitskontakte möglich sind. Sondern die Frage, wie wir mit unserer eigenen Wahrnehmung umgehen, wenn sie plötzlich stimmig ist. Und das von anderen bestätigt wird.
Eine neue Idee
Aus diesen Erfahrungen ist noch eine weitere Idee entstanden.
Immer wieder erlebe ich, dass sich Verstorbene zeigen, obwohl gar kein Termin vereinbart ist. Sie bringen Eindrücke, Bilder oder Botschaften mit.
Deshalb möchte ich diese Begegnungen künftig über meinen Newsletter teilen. Vielleicht erkennt jemand ihn oder sie darin wieder. Vielleicht meldet sich jemand und sagt: „Das passt genau zu meinem Vater.“ Oder: „Das beschreibt meine Oma.“
Ich finde diesen Gedanken spannend, weil dadurch weitere Indizien entstehen können – ganz unabhängig von einem gebuchten Termin.
Wenn du Interesse hast, dabei mitzumachen, trag dich gerne in meinen Newsletter ein.
Jenseitskontakte & mediale Begleitung
Wenn dich diese Themen berühren und du dir Begleitung auf deinem eigenen Weg oder Kontakt mit einem Jenseitigen wünschst, melde dich gerne bei mir. Ich unterstütze Menschen dabei, wieder in Verbindung mit sich selbst und Jenseitigen zu kommen und ihren eigenen inneren Weg klarer zu sehen.
Zum Schluss
Ich weiß nicht, wohin mich dieser Weg noch führt. Ich weiß nur, dass ich heute deutlich weniger sicher bin, dass meine bisherige Sicht auf Leben und Tod vollständig ist. Und gleichzeitig bin ich vorsichtiger geworden mit schnellen Antworten.
Ich möchte nichts behaupten, was ich nicht selbst erlebt habe. Deshalb erzähle ich einfach weiter von dem, was mir begegnet. Vielleicht regt es dich zum Nachdenken an. Vielleicht bestätigt es etwas, das du selbst schon erlebt hast.
Und vielleicht ist genau diese Offenheit der ehrlichste Weg, den ich im Moment gehen kann.